Astronomie

Die Naturwunder des Mars

Die Naturwunder des Mars sind erstaunlich, auch wenn noch nicht alles erforscht ist. Es gibt immer noch neue Funde auf dem Mars.

Der Mars, der vierte Planet von der Sonne, ist nur etwa halb so groß wie die Erde, besitzt jedoch viele der interessantesten Naturwunder unseres Sonnensystems. Er hat zwei asymmetrisch geformte Monde, Phobos und Deimos, und ist von der Erde aus mit bloßem Auge leicht zu erkennen, was auf das starke Vorkommen von Eisenoxid im Boden zurückzuführen ist.

Trotz aller Vermutungen, dass es auf dem Planeten einst Leben gegeben haben könnte, wurde bis heute kein Beweis für die Existenz von Leben gefunden. Der Mars hat jedoch den größten Vulkan/Berg im Sonnensystem und den größten bekannten Canyon.

Der Olympus Mons ist das erste der Naturwunder des Mars

Der Olympus Mons ist der größte Vulkan des Sonnensystems. Er ist dreihundertzweiundvierzig Meilen breit, hat einen Vulkankrater von sechsundfünfzig Meilen Durchmesser und zwei Meilen Tiefe. Es ist fünfzehn Meilen hoch und verfügt über Klippen, die eine schiere vier Meilen hoch vertikal sind.

Der Vulkan ist so groß, dass er den gesamten Bundesstaat Utah umfassen würde. Im reinen Vergleich ist er etwa dreimal so hoch wie der Mount Everest. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Eruptionen vor etwa 3,8 Milliarden Jahren begannen und bis vor zwei Millionen Jahren immer wieder auftraten. Es gibt Spekulationen, dass er immer noch ein aktiver Vulkan sein könnte.

Die Naturwunder des Mars: Valles Marineris

Die Valles Marineris sind der größte bekannte Canyon im Sonnensystem. Sie umfasst ein Fünftel der Strecke um den Mars. Sie ist 10 Kilometer tief und erstreckt sich über 2500 Meilen.

Obwohl die Wissenschaftler nicht ausschließen, dass einige der Kanäle durch Wasser entstanden sind, gehen die meisten davon aus, dass dieser Canyon entstand, als die tektonischen Platten des Mars abkühlten und sich verfestigten und dabei auseinanderbrachen.

Das Gesicht auf dem Mars

Viele Wissenschaftler waren von den Fotos, die 1977 von der Viking-Mission zur Erde zurückgeschickt wurden, sehr begeistert. Auf einem der Bilder war etwas zu sehen, das wie ein Gesicht auf der Oberfläche aussah. Das Bild löste viele Diskussionen über die Möglichkeit aus, dass auf dem Planeten einst Leben existiert haben könnte.

Sie fragten sich, ob sie alle Naturwunder des Mars gefunden haben und ob es etwas gibt, das ihnen verborgen ist.

Bilder, die Anfang der 1990er Jahre von einem anderen Satelliten zurückgeschickt wurden, bewiesen jedoch, dass das Gesicht tatsächlich eine Illusion war. Es handelte sich lediglich um einen Trick des Lichts auf einer zufälligen geologischen Struktur, die zufällig genau in dem Moment vorhanden war, als das Bild aufgenommen wurde.

Trotz der Satellitenbilder und der Roboter, die den Planeten erkunden, gibt es immer noch viele Fragen, die nicht beantwortet sind. Hochwertige Bilder haben uns geholfen, unseren planetarischen Nachbarn besser zu verstehen. Mit der Zeit werden zweifellos weitere Naturphänomene ans Licht kommen, die uns die Schönheit unseres Planeten bewundern lassen.

Hundetür auf dem Mars

Kürzlich überschwemmten Enthusiasten die sozialen Medien mit Fotos, auf denen etwas zu sehen war, das wie eine „Tür“ zu einem Abhang auf dem Mars aussah.

Die Bilder des letzten Naturwunders auf dem Mars haben sich inzwischen viral verbreitet und sind in den Medien in aller Munde.

Der NASA-Rover Curiosity, der 2012 im Gale-Krater ankam, hat am 7. Mai ein Bild der „Tür“ an den Hängen des Mount Sharp, des Hauptmassivs im Gale-Krater, aufgenommen.

Sie ist nur etwa einen Meter hoch, obwohl sie auf einer Website als „pharaonische Grabtür“ beschrieben wird. Diese Bezeichnung wurde aufgrund der Ähnlichkeit des Objekts mit anderen altägyptischen Überresten gewählt.

Wenn Sie sich das Panoramabildmosaik des Hügels, das sich oben befindet, ansehen, ist es schwer zu erkennen, aber wenn Sie sich den einzelnen Rahmen ansehen, der es enthält, werden Sie keine Schwierigkeiten haben, es zu finden. Dies ist unten zu sehen. Solange man nicht weiß, wie schmal er tatsächlich ist, könnte man ihn für einen Durchgang halten.

Wenn man den Kontrast in den dunkleren Bereichen des Fotos erhöht, zeigt das Bild außerdem fast vollständig eine massive Felswand im hinteren Teil des Innenraums mit den Schatten. Daher ist es als Eingangstor zu den leeren Hügeln des Mars nicht besonders geeignet, da es nicht sehr weit führt.

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